Zentrales Melderegister - ZMR

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Überblick

Das Zentrale Melderegister (ZMR) wurde im zeitlichen Zusammenhang mit der Volkszählung – Stichtag 15. Mai 2001 – geschaffen. Seit 1. März 2002 ist das ZMR im Echtbetrieb.

Es handelt sich um das führende Verwaltungsregister Österreichs, das allen Behörden und Dienststellen der Gemeinden, der Länder und des Bundes für jeden Bereich der Verwaltung aktuelle und überprüfte Daten zur Verfügung stellt. Auch wenn es vordergründig nur um die zentrale Erfassung der Meldedaten geht, reicht die Bedeutung des ZMR weit über den Bereich der Meldebehörden hinaus.

Seit 1. März 2004 ist das E-Government-Gesetz (EGovG) in Kraft. Darin ist verankert, dass das ZMR den so genannten "Kernel" des österreichischen E-Governments bildet. Dies gilt insbesondere für die Berechnung der Stammzahl und, aus dieser abgeleitet, die Berechnung der bPK. Gemäß diesem Auftrag wurde vom BMI mittlerweile eine Vielzahl weiterer Services für Bürgerinnen und Bürger, die öffentliche Verwaltung und die Wirtschaft realisiert.

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Melderegister

Zentrales Melderegister

Mit dem Zentralen Melderegister ist es in Österreich gelungen, sämtliche Personen- und Wohnsitzdaten aller in Österreich gemeldeten Personen zentral und österreichweit verfügbar zu speichern. Die Verwaltung der Meldedaten obliegt den 2.100 Städten und Gemeinden Österreichs (den Meldeämtern und den Magistraten). Durch die zentrale Datenhaltung sind sämtliche Änderungen sekundenaktuell Online verfügbar.

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Personenkern des ZMR

Im elektronischen Personenkern des ZMR werden die Personendaten einer gemeldeten Person gespeichert. Es stellt somit den sogenannten „Personen-Kernel“ dar. Im Personenregister werden Österreicher wie auch Personen anderer Nationalitäten gespeichert. Gemäß dem Meldegesetz werden im Personenregister die Identitätsdaten Zuname, Vorname, Name vor erster Eheschließung / Name vor erster eingetragenen
Partnerschaft, Geschlecht, Geburtsdatum, Geburtsort, Geburtsstaat, Staatsbürgerschaft und bei Fremden die Daten aus den Reisedokumenten verwaltet.

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Lokales Melderegister

Die Applikation Lokales Melderegister (LMR) unterstützt auf Basis modernster Technologien und mit dem Wissen über die notwendigen Aufgabenstellungen einer Stadt oder einer Gemeinde bereits im Jahr 2012 an die 1.950 Städte und Gemeinden in ganz Österreich. Ziel der LMR-Applikation ist es, lokale Meldedaten bestmöglich zu verwalten und die Prozesse der Meldeämter elektronisch abzuwickeln.

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Städte Meldewesen Integration (SMI)

Im Zuge des Projektes SMI – Städte- Meldewesenintegration, welches gemeinsam mit der Stadt Graz im Jahr 2006 umgesetzt wurde, kam erstmals eine neue Technologie zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um eine Active Web Service Technologie die pro-aktiv und automatisch die Datenübertragung von zentralen Registern (z.B. dem ZMR) an lokale Datentöpfe (lokale Register) sicherstellt.

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Standardportal

Das Standardportal wurde in Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Inneres (BMI) und der Land-, Forst- und Wasserwirtschaftliche Rechenzentrum GmbH (LFRZ) entsprechend dem österreichischen Portalverbundsprotokoll (PVP) entwickelt. Zielgruppe für ein Standardportal sind alle Organisationen der österreichischen Verwaltung (Bund, Länder, Städte, Gemeinden) sowie auch andere Teilnehmer am Österreichischen Portalverbund wie z.B. Gesellschaften im Eigentum der öffentlichen Verwaltung. Die Aufgabe des Standardportals ist es, den MitarbeiterInnen der Verwaltung einen zentralen Einstiegspunkt für den Zugriff auf interne (der eigenen Behörde) und externe Behördenapplikationen zu ermöglichen.

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ZMRPro

Auf Basis des Meldegesetzes (§16a Abs 5) dürfen sonstige Abfrageberechtigte (Businesspartner) nach Genehmigung durch das Bundesministerium für Inneres, online im Zentralen Melderegister (ZMR) abfragen. Hierzu sind mindestens drei Abfragekriterien einer in Österreich gemeldeten Person erforderlich. Bei Eindeutigkeit wird aus dem ZMR der Hauptwohnsitz beauskunftet.

Die Applikation „ZMRPro“ wurde vom BMI speziell für jene Businesspartner entwickelt, die den Zugriff auf das ZMR mehreren Benutzern ihres Unternehmens zur Verfügung stellen. Durch den ZMRPro hat das Unternehmen die Möglichkeit, selbstständig die Verwaltung der eigenen Benutzer zu administrieren. Ein Verbinden der eigenen IT Landschaft mit dem ZMR ist durch einen ZMRPro Zugang auf recht einfache Weise möglich.

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Info Bridge

Die Lösung Info Bridge wird als WEB-Schnittstelle zur Verfügung gestellt und kann aus beliebigen Anwendungen aufgerufen werden. Sie ermöglicht die Verwendung der Benutzeroberfläche des Zentralen Melderegister ZMR samt verbundener Logik. Das Sucherergebnis kann über die Info Bridge durch einen einfachen Klick an die Quellanwendung zurück geliefert werden.

Als Voraussetzung zur Nutzung/Lizensierung der Info Bridge gilt, dass der jeweilige Nutzer als Behörde gilt und die Quellanwendung in dessen Verantwortung liegt.

Die Lösung Info Bridge wird in drei unterschiedlichen Ausprägungen angeboten:

a.) ZMR-ELAK Anwendungsintegration:

Diese Ausprägung der Info Bridge steht allen Bundesbehörden, Ländern, Städten und Gemeinden kostenfrei (lizenzfrei) zur Verfügung und ermöglicht die Integration des ZMR in die Aktenverwaltungssoftware ELAK. Auf diese Weise können in elektronische Akten, die aktuellen Adressdaten einer Bürgerin/eines Bürgers, automatisiert eingefügt werden.

b.) Info Bridge (Standard):

Diese Variante der Info Bridge stellt die Basisversion dar. Als lizenzpflichtige Lösung, ermöglicht sie es, ausgehend von einer behördlichen Anwendung, die „Behörden-Maske“ (GUI für Behördenabfragen) im ZMR aufzurufen und zu verwenden. Die aktuellen Meldedaten einer auf diese Weise im ZMR ausgewählten Person, werden durch einen einfachen Klick an die Quellapplikation zurückgeliefert. Die Feldzuordnungen (das „field mapping“) wird bei der Installation und der Integration der Info Bridge einmal festgelegt.

c.) Kombi Info Bridge (KIB):

Die Kombi Info Bridge stellt eine Erweiterung der Info Bridge (Standard) dar. Die KIB stellt zusätzlich zu den Meldedaten einer über die KIB im ZMR selektierten Person, auch noch als Ergebnis die gewünschten bPK’s zur Verfügung. Die Auswahl jener an die Quellapplikation zurück zu liefernden bPK’s, wird ähnlich wie die Feldzuordnung („field mapping“), bei der Installation und der Implementierung der KIB einmalig festgelegt.

Achtung:
Informationen zur Ausstattung eines Datenbestands mit bPK samt dazu erforderlichen Anträge erhalten Sie auf der Homepage der dafür zuständigen Stammzahlenregisterbehörde unter http://www.stammzahlenregister.gv.at/.

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Active Web Service

Im Rahmen der modernen, technischen Plattformen des BMI werden zur Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungsprogrammen, die auf unterschiedliche Plattformen und/oder Frameworks betrieben werden, so genannte Active Web Services, für sekundenschnelle Aktualisierungsvorgänge verwendet.

Es wird damit die direkte Interaktion mit anderen Softwareagenden unter Verwendung XML-basierter Nachrichten durch den Austausch internetbasierter Protokolle unterstützt. Der Vorteil dieser Lösung besteht in der schnellen Aktualisierung der Daten unabhängig von den Systemvorgaben der Kunden.
Damit wird beim Abgleich von Registermerkmalen ein vorbildlicher und vor allem vollautomatischer Prozess eingesetzt.

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