Sicherheitsforschung (SIFO)

Das Bundesministerium für Inneres (BMI) als Organisation ist in eine sich dynamisch verändernde Umwelt eingebettet, in der gesellschaftliche, kulturelle und technologische Entwicklungen laufend neue Herausforderungen, Risiken und Bedrohungen entstehen lassen. Die Antwort des BMI auf diese Veränderungen ist die ständige Weiterentwicklung der Organisation sowie der eingesetzten Verfahren und Technologien. Forschung hilft dem BMI, die Veränderungen in seiner Umwelt rechtzeitig zu erkennen, neue Lösungen zu entwickeln und die notwendigen Anpassungen wissenschaftlich zu unterstützen. Weiters ist Forschung für das BMI ein integraler Bestandteil der strategischen Weiterentwicklung der Organisation und genießt daher hohe Priorität. Wobei jegliche Art der Forschung für das BMI als „Einsatzorganisation“ kein Selbstzweck ist, sondern dazu dient, die Leistungsfähigkeit des BMI zu erhalten und auszubauen.

Die nationale und internationale Forschungstätigkeit im Sicherheitsbereich sowie das
Bedürfnis, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse für die Verwaltungstätigkeit und die
polizeiliche Praxis zu nutzen, sind stark steigend.

Neben der Eigen- und Auftragsforschung, beteiligt sich das BMI seit 2006 im steigenden Maße an Projekten der Sicherheitsforschung (SIFO) im Rahmen des nationalen Programms (KIRAS) und des EU-Programms (FP-7-Security, seit 2014 Horizon 2020 – Challenge Secure Societies). Darüber hinaus gibt es weitere Drittmittelprogramme, an denen das BMI teilnimmt.

Im Rahmen von KIRAS, dessen Programmeigner das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) ist, hat das BMI, gemeinsam mit dem BKA, dem BMEIA, dem BMJ und dem BMLVS die Möglichkeit, die Schwerpunkte für die jährlich stattfindende Ausschreibung festzulegen.

Ebenso können diese Ministerien ihre Wünsche hinsichtlich der Schwerpunkte für das EU-Sicherheitsforschungsprogramm dem BMVIT mitteilen, welche diese bei der Europäischen Kommission einbringt.