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Kriminacht im Innenministerium

In der Wiener Kriminacht am 17. Oktober 2017 gibt es erstmals eine Lesung im Innenministerium. Ab 19 Uhr lesen Werner Sabitzer und Andreas Pittler spannende Kriminalgeschichten in der Sala Terrena des historischen Gebäudes, wo derzeit die Ausstellung "15. Juli 1927 Ursachen-Ereignis-Folgen" gezeigt wird.

Die Wiener Kriminacht findet heuer zum 13. Mal statt. Neben klassischen Lesungen in Wiener Kaffeehäusern sind dieses Jahr erstmals auch außergewöhnliche Lese-Orte vorgesehen, wie die Ausstellung "15. Juli 1927" im Innenministerium, die Aufbahrungshalle Wien, die Universität Wien oder der "48er-Tandler". Ab 19 Uhr lesen die Autoren Werner Sabitzer und Andreas Pittler in der Sala Terrena im Innenministerium.

Werner Sabitzer

In der Kriminacht 2017 erzählt Werner Sabitzer die (Kriminal-)Geschichte der bekanntesten Innenpolitik-Journalistin der Nachkriegszeit in Österreich, Elisabeth Thury. Sie stammte aus altem serbischen Hochadel und stand zweimal vor einem Geschworenengericht, weil sie mehrmals versucht hatte, die Familien ihrer Geliebten zu vergiften. Die Geschichte "Fürstin, Gift und Schreibmaschine" soll im Sachbuch "Adelige Verbrecher" (Arbeitstitel) erscheinen.

Werner Sabitzer, 1956 in Kärnten geboren, war Streifenpolizist in Wien und später Kriminalbeamter bei der Wirtschaftspolizei. Seit 1987 ist er Medienreferent im Bundesministerium für Inneres, seit 1988 Chefredakteur der Fachzeitschrift "Öffentliche Sicherheit". Er ist Verfasser von vielen Hunderten Beiträgen zu den Themen Polizei, (organisierte) Kriminalität und Sicherheit. Er beschäftigt sich unter anderem mit Polizei- und Kriminalgeschichte sowie mit der Geschichte Kärntens.

Andreas Pittler

Er wird aus seinem 2017 erschienen Buch "Die Spur der Ikonen" lesen. Er beschreibt den Inhalt folgenderweise: "Was wäre wenn? Zwischen den Wiener Bezirken Margareten und Wieden verläuft die Wiener Mauer, ein von der Staatspartei der ÖDR errichteter "Antifaschistischer Schutzwall" nach Vorbild der Berliner Mauer. An ihm werden zwei Schmuggler vom Grenzschutz gestellt. Hauptwachtmeister Peter Landsrait beginnt mit der Aufklärung des Falls. Die politische Großwetterlage erweist sich dabei als ebenso hinderlich wie die Interventionen der allmächtigen Staatspartei."

Andreas P. Pittler wurde am 1964 in Wien geboren. Im Gymnasium publizierte er eine Schülerzeitung und war auch später journalistisch tätig. In den letzten Jahren verschob sich sein Arbeitsschwerpunkt in Richtung Belletristik, wenn er auch weiterhin immer wieder Sachbücher veröffentlicht. Mittlerweile liegen mehrere erfolgreiche Romane von ihm vor.

Links:

Andreas Pittler wird aus seinem 2017 erschienen Buch "Die Spur der Ikonen" lesen.
©  Unterberger
In der Kriminacht 2017 erzählt Werner Sabitzer die (Kriminal-)Geschichte der bekanntesten Innenpolitik-Journalistin der Nachkriegszeit in Österreich, Elisabeth Thury.
©  BMI/Tuma

Artikel Nr: 15210 vom Dienstag, 17. Oktober 2017, 06:13 Uhr
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