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Moderne Ausrüstung: 230 Körperkameras werden heuer an die Tiroler Polizei ausgeliefert

Die Tiroler Polizei erhält 2024 neue Diensthandys, Tablets und Körperkameras. Ziel der neuen Ausrüstung ist eine moderne, schnelle und mobile Polizeikommunikation.

Die Internetkriminalität, die illegale Migration und jegliche Form von Extremismus und Terrorismus stellen aktuell die größten Herausforderungen für die österreichische Polizei dar. Um diese Formen der Kriminalität bestmöglich bekämpfen zu können, braucht es genügend und bestens ausgebildetes Personal, eine moderne Ausstattung sowie starke regionale Strukturen. Das Sicherheitsbudget 2024 ist mit mehr als vier Milliarden Euro das größte in der Geschichte der 2. Republik und wird maßgeblich zur Modernisierung der Polizei beitragen.

"Sicherheit wird vor allem durch gut ausgestattetes und gut ausgebildetes Personal gewährleistet", sagte Innenminister Gerhard Karner am 26. Februar 2024 in Tirol. 650 neue Diensthandys und 240 neue Tablets wurden bereits an die Tiroler Polizei ausgeliefert, dieses Jahr folgen über 2.000 weitere Handys und mehr als 80 Tablets. Die Tiroler Polizei verfügt bereits über 20 Körperkameras, 2024 werden weitere 230 Kameras übergeben. Ziel der neuen Ausrüstung ist eine moderne, schnelle und mobile Polizeikommunikation. Die modernen Dienstgeräte der Polizei sind außerdem die Grundlage, um den digitalen Führer- oder Zulassungsschein kontrollieren zu können.

Maßnahmen zur Modernisierung und Attraktivierung des Polizeiberufs zeigen Wirkung

"Die Personaloffensive zeigt Wirkung. Bereits im März 2024 werden 40 Polizistinnen und Polizisten die Ausbildung in Tirol beginnen. Das ist etwa eine Verdoppelung zum Vorjahr", sagte der Innenminister. Heuer werden mehr als 160 Menschen mit der Polizeigrundausbildung in Tirol beginnen. 2023 waren es 140 Personen, die sich in dem Bundesland für den Polizeiberuf entschieden haben. Österreichweit werden dieses Jahr 2.500 Polizistinnen und Polizisten in die Grundausbildung starten, im Vorjahr waren es rund 1.700.
Die Bewerber- und die Aufnahmezahlen bei der Polizei konnten durch verschiedene Maßnahmen erhöht werden: Bewerberinnen und Bewerber können sich online für die Aufnahmeprüfung anmelden. Die Werbekampagne "Ich kann‘s werden", die mit Polizistinnen und Polizisten in allen Bundesländern umgesetzt wurde, verzeichnete besonders auf sozialen Plattformen großen Erfolg. Um den Polizeiberuf attraktiver zu machen, wurde das Gehalt der Polizeischülerinnen und -schüler erhöht. Die Ausbildung sieht mehr Sport und Bewegung sowie neue Module bei der Cyber-Ausbildung in den Bildungszentren vor. Zudem erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Klimaticket und einen Kostenersatz für den Führerschein. Auch bestehende Polizeibedienstete können von den neuen Maßnahmen profitieren: Für das Anwerben neuer Kolleginnen und Kollegen wurde ein Prämiensystem eingeführt. Außerdem stellen sichtbare Tätowierungen kein Hindernis mehr für die Bewerbung bei der Polizei dar.

Stärkung der Tiroler Polizeistruktur

Mit den Umsetzungen der Kriminaldienstreform und der Reform des Verfassungsschutzes in den Bundesländern wird die Polizeiarbeit in den Regionen gestärkt. "In Tirol sind dazu fünf Kriminalassistenzdienststellen (KAD) in den Bezirken sowie ein Cybercrime-Trainingszentrum (CCTC) für die Ausbildung aller Beamtinnen und Beamten im Bereich des Landeskriminalamtes geplant. Diese Regionen werden im Zuge der Kriminaldienstreform mit 65 zusätzlichen Polizistinnen und Polizisten verstärkt", führte Landespolizeidirektor Helmut Tomac bei der Pressekonferenz aus.

Die Tiroler Polizei verfügt bereits über 20 Körperkameras, 2024 werden weitere 230 Kameras übergeben.
Foto: ©  Landespolizeidirektion Tirol/ Bernhard Gruber

Artikel Nr: 26628 vom Montag, 26. Februar 2024, 14:32 Uhr
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