Staatssekretariat

Staatssekretärin Edtstadler besucht Rotkreuz-Dienststellen in Vorarlberg

Im Rahmen ihres Vorarlberg-Aufenthaltes besuchte die für den Zivildienst zuständige Staatssekretärin Karoline Edtstadler die Rotkreuz-Dienststellen in Bregenz, Bludenz und Feldkirch. Dabei diskutierte sie eifrig mit den anwesenden Zivildienstleistenden.

"Ich freue mich, dass ihr euch für den Zivildienst entschieden habt. Ihr leistet damit einen wichtigen Dienst für unsere Gesellschaft", betonte Edtstadler. Die wesentlichen Themen des Gesprächs waren die Sinnhaftigkeit des Zivildienstes aus Sicht der Zivildiener sowie die geltenden Rahmenbedingungen. Dabei zeigte sich, dass die jungen Männer den Zivildienst als sehr lehrreiche und für das weitere Leben sinnvolle Tätigkeit kennen und schätzen gelernt haben und viele von ihnen erklärten, dass sie nach dem Zivildienst weiter als ehrenamtliche Mitarbeiter im Roten Kreuz bleiben wollen. Zivildienst-Sprecher Marcel Heuer: "Durch meine Einsatzerfahrung und den Einblick in so manche Tragödie bin ich selbst viel zufriedener und deutlich selbstkritischer geworden".

Um den geburtenschwachen Jahrgängen entgegenzuwirken, brachte die Staatssekretärin im November des vergangenen Jahres eine Novelle des Zivildienstgesetzes auf Schiene, die seit Jahresbeginn in Kraft ist. Die wesentlichen Änderungen sind eine höhere Qualifikation der Zivildiener durch eine zeitgemäße Ausbildung, eine Sicherung der Ausbildungsqualität (mithilfe eines E-Learning-Tools) sowie eine strenge Bedarfskontrolle.

"Ohne Zivildiener müssten viele Organisationen ihr umfangreiches und qualitativ hochwertiges Dienstleistungsangebot reduzieren oder könnten dieses ihren Klienten nicht in der gegenwärtigen Form zur Verfügung stellen", sagte Edtstadler. "Mit der Novelle des Zivildienstgesetzes werden wir auch in Zukunft sicherstellen, dass jene Organisationen Zivildiener erhalten, die diese am dringendsten benötigen."

Staatssekretärin Karoline Edtstadler besuchte die Rotkreuz-Dienststellen in Bregenz, Bludenz und Feldkirch.
Foto: ©  LPD Vorarlberg / Robert Novak

Artikel Nr: 16697 vom Freitag, 8. Februar 2019, 12:27 Uhr
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