Prävention

Interventionsstelle kämpft präventiv gegen Frauenhandel

Die zur Hälfte durch das BMI und zur Hälfte durch das Frauenressort finanzierte Interventionsstelle hilft, Frauen über die lauernden Gefahren des Menschenhandels und Missbrauchs zu informieren. Unterstützend wurde auch eine Hotline im Bundeskriminalamt eingerichtet.

Interventionsstelle kämpft präventiv gegen Frauenhandel

Die zur Hälfte durch das BMI und zur Hälfte durch das Frauenressort finanzierte Interventionsstelle hilft, Frauen über die lauernden Gefahren des Menschenhandels und Missbrauchs zu informieren. Unterstützend wurde auch eine Hotline im Bundeskriminalamt eingerichtet.

Innenminister Gerhard Karner und Frauenministerin Susanne Raab besuchten am Mittwoch, den 4. Mai 2022, die Interventionsstelle für Frauenhandel des Vereins "LEFÖ" und machten sich ein Bild der Präventionsarbeit, die dort tagtäglich geleistet wird. Besonders im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine hat diese noch an zusätzlicher Wichtigkeit gewonnen. Der Krieg in der Ukraine erhöht die Gefahr von Menschenhandel, Schlepperei, sexueller Ausbeutung und Zwang zur Prostitution für vertriebene Frauen und Kinder aus der Ukraine.

"Durch den fürchterlichen Krieg in der Ukraine haben Menschenhändler und Kriminelle jetzt ein leichtes Spiel. Wir müssen in der Prävention alles tun, um Frauen zu informieren, wo die Gefahren lauern. Für Betroffene gibt es in Österreich bereits auf Ukrainisch übersetzte Informationsmaterialien wie Folder und Plakate, die die Interventionsstelle gegen Frauenhandel verbreitet", sagte Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab. Auch die polizeiliche Kooperation und der enge Austausch mit dem Innenministerium sei bei dieser Thematik von großer Bedeutung, betonte die Frauenministerin.

Menschenhandelshotline des Bundeskriminalamtes 24/7 erreichbar

Auch das Bundeskriminalamt unterstützt im präventiven Kampf gegen den Frauenhandel. Hierfür wurde eine Hotline eingerichtet, die rund um die Uhr erreichbar ist, um Hinweise über Verdachtsfälle melden zu können. Die Telefonnummer und Mailadresse der Hotline wurde auf den Informationsblättern, die ankommenden kriegsvertriebenen Ukrainerinnen übergeben werden, vermerkt.

"Die Menschenhandelshotline des Bundeskriminalamtes ist eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist Prävention gegen Menschenhandel bedeutsamer denn je. Die enge Vernetzung zwischen den Polizistinnen und Polizisten, dem Bundeskriminalamt und der Interventionsstelle gegen Frauenhandel ist hierbei ein Schlüsselfaktor und von entscheidender Bedeutung", sagte Innenminister Gerhard Karner.

Die Menschenhandelshotline des Bundeskriminalamtes ist eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen die organisierte Kriminalität, sagte Innenminister Gerhard Karner
Foto: ©  BMI / Jürgen Makowecz

Artikel Nr: 19584 vom Mittwoch, 4. Mai 2022, 13:59 Uhr
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