#Funkspruchanalle

Tierisch gute Zusammenarbeit auf sechs Beinen: Polizeidiensthunde

Hunde sind nicht nur der beste Freund des Menschen, sie sind wichtige Mitglieder der Polizei. Joachim Strohdorfer, Bundesausbildner im Bundesausbildungszentrum (BAZ) für Polizeidiensthundeführerinnen und -führer, ist mit seinem vierbeinigen Kollegen Lucky im offiziellen Polizei-Podcast "Funkspruch an Alle" zu Gast und gibt Einblicke in seinen Arbeitsalltag.

Beim Dienstschluss verabschiedet man sich normalerweise von seinen Kolleginnen und Kollegen – nicht so als Diensthundeführerin oder -führer. Sie sind mit ihren vierbeinigen Kollegen nicht nur im Dienst ein Team, im Privatleben sind sie ebenfalls ein unzertrennliches Gespann. "Der dir zugewiesene Diensthund ist 24 Stunden, sieben Tage die Woche bei dir. Das ist nicht nur ein Kollege – das ist ein integriertes Familienmitglied", betont Joachim Strohdorfer, Bundesausbildner im Bundesausbildungszentrum (BAZ) für Polizeidiensthundeführerinnen und -führer, im offiziellen Polizei-Podcast "Funkspruch an Alle". So kommt es, dass Diensthund Lucky, ein fünfeinhalbjähriger belgischer Schäfer, bei der Podcast-Aufnahme nicht fehlen darf.

Bewerbungskriterien für Zwei- und Vierbeiner

Typischerweise werden belgische und deutsche Schäfer für die Aufgaben der Polizeidiensthunde ausgewählt, Riesenschnauzer erfreuen sich mittlerweile ebenfalls großer Beliebtheit. Die potenziellen Diensthunde werden den Landesausbildnern vorgestellt. Sie beurteilen, ob der Hund für die Diensthundeausbildung in Frage kommt. Eine veterinärmedizinische Untersuchung wird ebenfalls durchgeführt. Ist das Tier geeignet, wird es angekauft. Eventuell verbringt der Hund einige Wochen bei erfahrenen Diensthundeführerinnen und -führern, ehe er bei seiner zugewiesenen Diensthundeführerin oder -führer einzieht. Aufnahmekriterien für Polizistinnen und Polizisten sind die abgeschlossene Polizei-Grundausbildung und zwei Jahre Außendienst. Nach erfolgreicher Bewerbung und positiv absolviertem Aufnahmetest bekommt man das Angebot einer "Schnupperwoche", in der man den Dienst als Hundeführerin oder -führer kennenlernt.

Schutz- und Stöberhund sowie Spezialausbildungen

In der Diensthund-Grundausbildung werden die Tiere zu Schutz- und Stöberhunden ausgebildet. Mit rund sechs Monaten startet der Hund mit seiner Ausbildung – nach einem Jahr beginnen die Vorbereitungen auf die Dienstprüfung. Nach erfolgreich abgeschlossener Dienstprüfung dürfen Diensthund und Diensthundeführerin oder -führer gemeinsam eigene Einsätze abhandeln. Während der Ausbildung zeigt sich, ob Hund und Mensch für eine Spezialausbildung geeignet sind. Je nach Bedarf der Länder und Eignung der sechsbeinigen Teams werden die Hunde zu Sprengstoff-, Suchtmittel-, Leichen- oder Banknoten- und Dokumentenspürhunden ausgebildet.

Mehr zum Arbeitsalltag mit Polizeidiensthunden

Ob man als zukünftige Hundeführerin oder – führer bereits mit Hunden zusammenleben musste, ob ein Diensthund bei Krankheit in Krankenstand gehen kann und wie Diensthundeführerinnen und -führer Serien wie "Kommissar Rex" einschätzen, erfahren Sie in der aktuellen Folge von "Funkspruch an Alle". Den Link zum Podcast finden Sie unter "Weiterführende Links".

Links:

Joachim Strohdorfer, Bundesausbildner im BAZ für Polizeidiensthundeführerinnen und -führer, ist mit Diensthund Lucky im offiziellen Polizei-Podcast "Funkspruch an Alle" zu Gast.
Foto: ©  BMI/ Oliver Senger

Artikel Nr: 24968 vom Freitag, 28. Juli 2023, 10:00 Uhr
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