POLIZEI.MACHT.MENSCHEN.RECHTE

Zusammenarbeit intensivieren

Bei der 7. Sitzung des "Zivilgesellschaftlichen Dialoggremiums" zum Programm POLIZEI.MACHT.MENSCHEN.RECHTE am 4. Dezember 2017 wurde vereinbart, dass die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft ausgebaut und der Austausch mit Polizistinnen und Polizisten intensiviert werden soll.

Die 7. Sitzung des "Zivilgesellschaftlichen Dialoggremiums" zum Programm POLIZEI.MACHT.MENSCHEN.RECHTE fand am 4. Dezember 2017 in Wien statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Vertreterinnen und Vertretern des Referats für Struktur- und Personalentwicklung des Innenministeriums, das in der Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit im Bereich Organisation, Dienstbetrieb und Einsatz für POLIZEI.MACHT.MENSCHEN.RECHTE zuständig ist.

Vertreterinnen und Vertreter von 15 Nichtregierungsorganisationen nahmen an der Sitzung teil; von Caritas, Diakonie, Opferschutz, Asylbetreuung, Volksanwaltschaft, Richterschaft, UNHCR, Verein NEUSTART, Gemeindebund und Amnesty International. Erstmals waren auch Vertreterinnen und Vertreter der LEFÖ-Beratung und Bildung sowie Begleitung für Migrantinnen anwesend, dem Österreichischen Integrationsfonds, der Homosexuelle Initiative Wien, dem SOS Kinderdorf und des Österreichischen Behindertenrats. Das Gremium wurde im Hinblick auf die Einbindung der sechs Dimensionen des Vielfaltmanagements "Alter", "Geschlecht", "Sexuelle Orientierung", "Religion", "Behinderung" und "Ethnische und/oder kulturelle Herkunft" ausgebaut und erweitert.

Neben der Einrichtung der Regionalen Dialogforen wurden die Themenvorschläge "Einrichtung von Beratungs- und Clearingstellen in den Landespolizeidirektionen" und "Rechenschaftsfreundliches Selbstverständnis der Polizei" diskutiert. Diese Themenvorschläge werden nun geprüft und bei positivem Befinden wird je ein Fachzirkel eingerichtet. In diesen Fachzirkeln werden in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet, die in Empfehlungen formuliert werden.

Win-win-Situation für Polizei und Zivilgesellschaft

Durch die kontinuierliche Kooperation zwischen Polizei und Zivilgesellschaft können Lösungen erarbeitet und Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Glaubwürdigkeit und Vertrauen gestärkt werden. Zu den Themen "Menschenrechte für Polizistinnen und Polizisten", "Umgang mit Misshandlungsvorwürfen", "Mentoring", "Polizeiliche Erstbefragung", "Brandschutz in Schubhaft/PI" und "Body Worn Camera" wurden bereits in Fachzirkeln Empfehlungen ausgearbeitet, die vom ZDG empfohlen wurden. Die Umsetzung wurde bereits in Auftrag gegeben.

Die 7. Sitzung des "Zivilgesellschaftlichen Dialoggremiums" zum Programm  POLIZEI.MACHT.MENSCHEN.RECHTE fand am 4. Dezember 2017 in Wien statt.
©  BMI/Gerd Pachauer

Artikel Nr: 15366 vom Donnerstag, 07. Dezember 2017, 13:36 Uhr
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