Strahlenschutz

Nukleare Sicherheit in Afrika gestärkt

Im dreiwöchigen Kurs "International School of Radiation Emergency Management" an der Zivilschutzschule des Innenministeriums erwarben sich 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus afrikanischen Ländern Know-how im Management von Strahlenunfällen.

Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Zivilschutzschule des Innenministeriums vom 6. bis 24. November 2017 in Traiskirchen den dreiwöchigen Kurs "International School of Radiation Emergency Management". Insgesamt 25 Personen absolvierten den Kurs – 24 Vertreterinnen und Vertreter aus den afrikanischen Staaten Ägypten, Äthiopien, Burkina Faso, Gabun, Ghana, Kamerun, Kenia, Demokratische Republik Kongo, Lesotho, Libyen, Madagaskar, Malawi, Mali, Mauretanien, Mauritius, Namibia, Nigeria, Senegal, Seychellen, Simbabwe, Sudan, Südafrika, Tansania und Tschad sowie ein Vertreter aus Österreich.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses sind in den jeweils zuständigen nationalen Behörden und Ministerien tätig, die in deren Ländern für den Bereich "Radiologische Notfallplanung" zuständig sind.

Der Schwerpunkt des dreiwöchigen Kurses war das Management von Strahlenunfällen, insbesondere der Einblick in internationale Standards für die Planung, Vorsorge und Bewältigung von Strahlenunfällen. Die erworbenen Kenntnisse sollen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in die nationale Notfallplanung implementiert werden.

Die Zivilschutzschule des Innenministeriums (Referat II/13/d "Bevölkerungs- und Zivilschutzausbildung") ist seit 21. Oktober 2016 ein "Capacity Building Centre" (CBC) der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO). Sie ist das erste und bisher einzige "CBC" in Europa. Der Schwerpunkt der Zivilschutzschule liegt dabei – analog zur Tätigkeit auf nationaler Ebene – in der Ausbildung und im Aufbau von Kapazitäten im Bereich "Vorbereitung auf Strahlenunfälle und Bewältigung von Strahlenunfällen".

Die weltweite Errichtung von "CBCs" soll die Vorsorge auf Strahlenunfälle optimieren und die nukleare Sicherheit stärken. "Durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation leistet die Zivilschutzschule des Innenministeriums einen wertvollen Beitrag zur radiologischen Sicherheit auf internationaler Ebene", sagte der Leiter der Gruppe II/B (Fremdenpolizei, Zivil- und Katastrophenschutzmanagement) im Innenministerium, Mag. Johann Bezdeka.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des dreiwöchigen Kurses "International School of Radiation Emergency Management" an der Zivilschutzschule in Traiskirchen.
©  BMI/Robert Huss

Artikel Nr: 15348 vom Dienstag, 28. November 2017, 10:00 Uhr
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